Öffentliche Abendvorträge am Campus Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern/Pirmasens/Zweibrücken
Die Veranstaltungen finden in deutscher Sprache statt.
Kommende Veranstaltungen
📌 🌌 Astronomiekurs : November, Dezember 2026/ Januar 27 – Einführung in die Astronomie
Der NAWI Verein veranstaltet im November/Dezember 26 und Januar 27 einen Astronomie Kurs. Er wird in der Kapelle auf dem HS-Gelände stattfinden (gegenüber Audi Max). Vortragender ist Dr. R.-D. Schad. Die Termine sind:
- Dienstag, 10.11.2026, 19:00 Uhr – Grundlegende Einführung in die Astronomie
- Dienstag, 08.12.2026, 19:00 Uhr – Unser Sonnensystem (Sonne, Planeten, Monde, Asteroiden, Kometen usw.)
- Dienstag, 26.01.2027, 19:00 Uhr – Deep Sky (Sterne, Galaxien, Sternhaufen, Nebel, Supernova-Überreste usw.).
Am Kurs kann jeder teilnehmen, unabhängig von einer Mitgliedschaft im NAWI e.V. Anmeldung wird an info@nawi-zw.de erbeten.
Mittwoch, 21.10.2026, 19:00 Uhr
Was ist Licht? – Von Strahlen, Wellen und Quanten
Prof. Dr. Sascha Skorupka, Professor für Physik und Technik, Hochschule Fulda
Licht begleitet uns ständig – und doch gehört seine Natur zu den erstaunlichsten Fragen der Physik. Über Jahrhunderte galt es einmal als Strahl, dann als Welle und schließlich auch als Teilchen. Experimente mit Prismen, Doppelspalten und der Lichtgeschwindigkeit zwangen die Physik immer wieder dazu, ihre Vorstellungen grundlegend zu verändern. Der Vortrag führt von alltäglichen Lichtphänomenen über Einstein bis zur modernen Quantenphysik und zeigt, was wir heute unter Licht verstehen. Und er fragt, ob damit tatsächlich schon das letzte Wort gesprochen ist.
Prof. Dr. Sascha Skorupka ist Physiker und lehrt an der Hochschule Fulda im Fachbereich Oecotrophologie. Zu seinen Schwerpunkten gehören Haushaltstechnik sowie physikalische und technische Grundlagen. Ein besonderes Anliegen ist ihm die verständliche Vermittlung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge und ihrer Bedeutung für den Alltag. Neben seiner Hochschullehre engagiert er sich in der Wissenschaftskommunikation und hält regelmäßig populärwissenschaftliche Vorträge.
Weitere Informationen:
Mittwoch, 11.11.2026, 19:00 Uhr
Der Weg zur KI-Souveränität in Europa
Prof. Dr. Antonio Krüger, Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Prof. Antonio Krüger beleuchtet ausgehend vom gegenwärtigen Stand der KI-Forschung, wie sich europäische Ansätze zur Entwicklung von KI-Systemen von denen in den USA und China unterscheiden und wo gerade darin eigenständige Gestaltungsmöglichkeiten für Europa liegen. Er erläutert, wie KI-Systeme so aufgebaut werden können, dass ihnen Vertrauen entgegengebracht werden kann, und welche strukturellen Voraussetzungen dafür notwendig sind. Am Beispiel der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit Inria zeigt Antonio Krüger, wie eine solche vertrauenswürdige, europäisch geprägte KI durch gemeinsame Forschungsanstrengungen entstehen und zur KI-Souveränität Europas beitragen kann.
Prof. Antonio Krüger ist CEO und wissenschaftlicher Direktor der Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) sowie wissenschaftlicher Direktor des Forschungsbereichs Kognitive Assistenzsysteme am DFKI. Er ist ein international angesehener Experte der Mensch-Maschine-Interaktion und Künstlichen Intelligenz.
Weitere Informationen:
wikipedia.org/wiki/Antonio_
Mittwoch, 02.12.2026, 19:00 Uhr
60 Jahre Star Trek: Der Einfluss von Star Trek und der Raumfahrt auf die Menschlichkeit
Dr. Hubert Zitt, Hochschule Kaiserslautern
Die Kultserie „Star Trek“ lief im September 1966, also vor 60 Jahren, zum ersten Mal im US-amerikanischen Fernsehen.
Star Trek kam genau zur richtigen Zeit, um den Nerv der 1960er-Jahre zu treffen. Einerseits gab es den Wettlauf ins All zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion, und Star Trek bot eine optimistische Vision der Erforschung des Alls und der Zukunft. Andererseits thematisierte die Serie aktuelle gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Krieg und Zusammenarbeit über kulturelle Grenzen hinweg. Die Crew war divers und zeigte eine geeinte Menschheit, was damals vielen Hoffnung gab.
Star Trek hat, wie es Martin Luther King einmal gesagt hat, das Gesicht des Fernsehens verändert. In der Fernsehserie wurden Menschen so dargestellt, wie es sein soll: als gleichwertig. Aber auch im realen Leben hat in den Vereinigten Staaten und speziell bei der NASA ein Umdenken stattgefunden. Um das Ziel zu erreichen, als erste Nation den Mond zu betreten, wurden Menschen bei der NASA nach ihren Fähigkeiten und nicht nach deren Hautfarbe, Geschlecht oder Herkunft beurteilt und eingestellt. In der Zeit der Mondlandungen hat sich also nicht nur die Technik, sondern auch die Menschheit – besser gesagt, die Menschlichkeit – weiterentwickelt.
Hubert Zitt versucht in seinem Vortrag den damaligen Zeitgeist „einzufangen“ und anhand ausgewählter Bilder und Filmszenen zu zeigen, wie die Menschen damals gedacht haben, welche Visionen sie hatten und wie die Gleichstellung der Geschlechter einen regelrechten Schub erhielt.
Weitere Informationen:
wikipedia.org/wiki/Hubert_Zitt
Montag, 14.12.2026, 19:00 Uhr
Stille Nacht, eilige Nacht: Mit der (Quanten-)Physik dem Weihnachtsmann hinterher
Prof. Dr. Metin Tolan, Technische Universität Dortmund
Alle Jahre wieder – hat einer viel zu tun. Doch wie schafft es der Weihnachtsmann, Millionen Kindern innerhalb eines Tages Berge von Geschenken zu bringen? Und – die Frage sei erlaubt – kann es ihn überhaupt geben? Der Physikprofessor Metin Tolan folgt seiner Spur und deckt anhand genauer Berechnungen auf, in welche Todesgefahr sich der Weihnachtsmann mitsamt seinen Rentieren begeben muss, um seine erdumspannende Mission zu erfüllen. Sein fundierter Realitätscheck fördert besorgniserregende Ergebnisse zutage, die alles andere als besinnlich sind. Doch keine Angst: Das Fest ist nicht in Gefahr!
Dr. Metin Tolan ist Professor für Experimentelle Physik an der Technischen Universität Dortmund. Neben ca. 200 wissenschaftlichen Publikationen ist der auch Autor von Sachbüchern über die Physik des Fußballspiels, bei Star Trek oder in James Bond-Filmen.
Weitere Informationen:
wikipedia.org/wiki/Metin_Tolan
physik.tu-dortmund.de/
amazon.de/Stille-Nacht-eilige-
Mittwoch, 13.01.2027, 19:00 Uhr
Spektroskopie von Fraunhofer bis Hubble – Die Geburt der Astrophysik
Rainer Kresken, Raumfahrtingenieur bei der ESA Darmstadt
Bis zum frühen 20. Jahrhundert befasste sich die Astronomie vornehmlich mit der Erforschung von Planeten und Kometen. Aufgrund der enormen Entfernungen erschien es hoffnungslos, die Natur der Sterne ermitteln zu können. Das änderte sich erst, als mit der Spektroskopie ein Werkzeug zu Verfügung stand, mit dem man die Zusammensetzung der Himmelskörper ermitteln und deren Bewegungen beobachten konnte.
Rainer Kresken sucht für die Europäische Raumfahrtagentur ESA nach erdnahen Asteroiden und ist Amateurastronom an der Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim. In seinem Vortrag zeichnet er die Geschichte der Spektroskopie nach und erklärt, wie sie zur heutigen Astrophysik geführt hat.
Weitere Informationen:
starkenburg-sternwarte.de/
Vergangene Veranstaltungen
Freitag 28.08.2026, Partielle Mondfinsternis für Frühaufsteher, Sternwarte Zweibrücken
Auf die partielle Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 folgt in den frühen Morgenstunden des 28. August eine partielle Mondfinsternis.
Sonnen- und Mondfinsternisse treten häufig im Doppelpack auf, und gut zwei Wochen nach der Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 erwartet uns am 28. August eine Mondfinsternis. Die Voraussetzungen für die Beobachtung sind dabei in Deutschland ganz ähnlich, wenn auch mit umgekehrtem Vorzeichen: Die Finsternis spielt sich tief über dem Westhorizont ab, Teile finden erst nach dem Untergang des Mondes statt – allerdings nicht am Abend, sondern in der Morgendämmerung, siehe Bild.

In Zweibrücken ist am 28.8. um 6:48 Uhr Monduntergang und um 6:40 Uhr Sonnenaufgang.
Mittwoch, 12.08.2026; Sternwarte Zweibrücken, Bundesweite Lange Nacht der Astronomie!

Die totale Sonnenfinsternis vom 12. August 2026 spielte sich über Grönland, Island, Spanien, dem Nordpolarmeer und dem nördlichen Atlantik ab. Im deutschsprachigen Raum war sie als partielle Sonnenfinsternis sichtbar. In Zweibrücken betrug der Verfinsterungsgrad 89%.
Um 19:21 Uhr begann die Bedeckung der Sonne durch den Mond. Das Maximum der Verfinsterung wurde um 20:15 Uhr erreicht. Ende der Bedeckung war um 20:52, nachdem die Sonne bereits untergegangen war. Anlässlich der langen Nacht der Astronomie und der partiellen Sonnenfinsternis öffneten wir unsere Sternwarte um 18:30 Uhr bis 23 Uhr.

Auf dem Hügel der Sternwarte waren 500 – 600 Besucher, darunter viele Kinder, die das Ereignis verfolgten. Viele beobachtete den Verlauf der Finsternis mit SOFI Brillen, auf dem Bildschirm an der Tür der Sternwarte und es gab eine lange Schlange, um den Verlauf im Refraktor Sonnenteleskop in der H-α Linie mit Fabry-Perot Filter und im Spiegelteleskop C14 zu beobachten. Viele der Besucher blieben danach, um die Sternschnuppen der Perseiden zu beobachten. Es war eine klare Nacht mit einem guten „Seeing“, wie Astronomen das nennen.
Siehe auch Bilder Galerie.
Mittwoch, 27.05.2026, 19:00 Uhr, Audimax und Livestream
Der Inquisitionsprozess gegen Galileo Galilei – Die schwierige Beziehung von Ratio und Religio
Pierre Leich, Präsident der Simon Marius Gesellschaft, Nürnberg
Trotz unbezweifelbarer Beweise für das heliozentrische Weltbild wurde Galileo Galilei im Jahre 1616 vom Vatikan ermahnt und 1633 wegen Ketzerei angeklagt und verurteilt. Dies ist die populäre Kurzfassung des Prozesses. Galilei wird heute gerne als „Heilige Jungfrau von Orleans der Naturwissenschaften“ angesehen. Doch wie sind aus heutiger Sicht seine Beweise der copernicanischen Lehre einzuschätzen? Wie kann eine astronomische Theorie zu Zeiten des 30-jährigen Kriegs so einen Aufruhr erzeugen und was war wirklich der Anlass für den Konflikt mit der Kirche?
Pierre Leich studierte Philosophie mit den Schwerpunkten Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte. Er wird in seinem Vortrag über einen genialen Forscher berichten, der die damalige Sichtweise auf die Welt nachhaltig verändert hat.
Weitere Informationen :
https://www.art-und-friedrich.de/persons.php?person=10
https://pl-visit.net/index.php?hauptnav=privat&unternav=veroeffentlichungen
https://pl-visit.net/index.php?hauptnav=privat&unternav=aktivitaeten
Mittwoch, 29.04.2026, 19:00 Uhr, Audimax und Livestream
Mensch 2.0 – Braucht der Mensch ein Upgrade?
Dr. Verena Lütschg, About Tomorrow Consulting, Baden, Schweiz
Chips im Gehirn, die unsere Gedanken mit dem Internet verbinden. Genscheren, die Erbkrankheiten ausradieren oder Designerbabys erschaffen. Prothesen, die mehr können als das Original, und „unmenschliche“ Sinne, die uns völlig neue Welten erschließen. Was vor wenigen Jahren noch Science-Fiction war, wird in Laboren rund um die Welt bereits Realität. Der Transhumanismus verspricht nichts Geringeres als die Überwindung biologischer Grenzen: ein längeres, klügeres und leistungsfähigeres Leben.
Doch wer bestimmt, was ein „besserer“ Mensch ist? Wird Enhancement zum Privileg der Reichen? Und wenn wir alles an uns optimieren können, was bleibt dann noch vom Menschsein übrig?
Dieser Vortrag nimmt Sie mit auf eine Reise an die Grenze zwischen Mensch und Maschine, zwischen medizinischem Fortschritt und technologischer Hybris. Er zeigt, was heute schon möglich ist, was morgen kommen könnte und warum die wichtigsten Fragen dabei keine technischen, sondern ethische sind. Erwarten Sie keine einfachen Antworten, dafür lebhafte Diskussion, überraschende Einsichten und Fragen, die Sie nicht mehr loslassen werden.
Verena Lütschg promovierte in Molekularbiologie und arbeitete in internationalen Managementberatungen, Firmen und Think Tanks. Heute leitet sie in Zürich ihre eigene Technologieberatung „About Tomorrow Consulting“ und hat sich auf Wissensvermittlung, technologische Innovationen und deren gesellschaftlichen Auswirkungen spezialisiert.
Weitere Informationen:
https://www.about-tomorrow.com
⭐ Samstag, 18.04.2026, 10-15 Uhr, Sternwarte Zweibrücken
Tag des Offenen Campus der HS Zweibrücken
Am Tag des Offenen Campus der HS Zweibrücken, 18.4.2026, 10 – 15 Uhr, erklären Mitglieder des NAWI e.V. die Funktion und Betrieb der Sternwarte und der Teleskope. Bei klarem Himmel können die Besucher die Sonne beobachten. Stichworte: Aufbau der Sonne, Kernfusion, 11-jährige-Schwabe-Periodizität, Sonnenflecken, Umpolung des Magnetfeldes, Heliosphäre, Auswirkungen auf unser Planetensystem.
Es werden auch zwei Vorträge angeboten:
Campus HS Zweibrücken, 11 Uhr, Raum A 136; jeweils 30 min.
1. Prof. Dr. W. Arnold: Was kann man mit der Sternwarte des NAWI e.V. auf dem HS-Campus beobachten?
Anhand der Beobachtungen des interstellaren Kometen 3I/Atlas und des Doppel Quasars Q0957 + 561A/B werden die Bedingungen diskutiert unter denen dies mit unserer Amateursternwarte möglich sind. Die Beobachtungen erlauben es die Kepler Gesetze und die Begriffe Fluchtgeschwindigkeit, Krümmung des Lichtwegs in starken Gravitationsfeldern und Nutzung eines Quasars als astronomisches Mikroskop persönlich erfahrbar zu machen.
2. Dr. Rolf-Dieter Schad : Der allernächste Stern – Unsere Sonne
Ohne die Sonne hätten sich keine acht Planeten gebildet und auf der Erde sich kein Leben entwickeln können. Das erscheint ganz einzigartig, und doch sind fast alle Lichtpunkte welche am nächtlichen Firmament zu sehen sind, physikalisch betrachtet, auch Sonnen.
Wie ist sie entstanden? Wie ist sie aufgebaut ? Woher bezieht sie ihre Energie? Was kann man auch mit ganz einfachen Mitteln sicher beobachten? Welches Schicksal wird ihr in der Zukunft beschieden sein?
Mittwoch, 08.04.2026, 19:00 Uhr, Audimax und Livestream
Der Vorbeiflug der Sonde Giotto am Halleyschen Kometen
Dr. Gerhard Schwehm, Ehemaliger Manager bei der ESA
Eine Begegnung der besonderen Art: Vor 40 Jahren, in der Nacht vom 13. auf den 14. März 1986, passierte Giotto den Halleyschen Kometen in einer Entfernung von nur 600 km. Es war die erste interplanetare Mission der ESA; ein riesiger Erfolg für die europäische Wissenschaft. Die Sonde lieferte das erste Bild eines Kometenkerns. Die Giotto-Mission brachte sehr viele neue Erkenntnisse über die Zusammensetzung von Kometen und die Interaktion von Kometen mit dem interplanetaren Medium.
Warum sind Kometen so faszinierend? Warum träumten Wissenschaftler seit Beginn des Raumfahrtzeitalters von einer Mission zu einem Kometen?
Dr. Gerhard Schwehm, ehemaliger Projektwissenschaftler für die Giotto-Mission bei der ESA, wird in seinem Vortrag einen Überblick über die Missionshintergründe und die technologischen Herausforderungen geben. Er wird zeigen, wie durch diese Mission die Kometenforschung geprägt wurde. Außerdem wird er einige persönliche Erinnerungen mit dem Publikum teilen und damit einen Eindruck vermitteln, wie faszinierend es ist, an solch einem Projekt mitarbeiten zu können.
Weitere Informationen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Halleyscher_Komet
Livestream:
Wir freuen uns natürlich über möglichst viele Gäste von Ort, werden aber denjenigen, die keine Gelegenheit haben nach Zweibrücken zu kommen, die Möglichkeit anbieten, unsere Vorträge live über das Internet zu verfolgen. Der Livestream wird am Tag des Vortrags ab ca. 18:45 Uhr online sein und ist auch von außerhalb der Hochschule (ohne Anmeldung oder Zugangsdaten) erreichbar.
Der Link ist für alle Vorträge gleich und lautet:
Tag der Astronomie am 28. März 2026

Am bundesweiten Astronomietag 2026 laden Sternwarten, Planetarien, Forschungsinstitute, Museen, Schulen und Einzelpersonen (Veranstalter in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz) wieder dazu ein, die Welt der Sterne mit den eigenen Augen zu erkunden. Auf dem Programm stehen der Gasriese Jupiter mit seinen vier großen Monden, unser Schwesterplanet die Venus und eine große Mondformation, der sogenannte Goldene Henkel.
Der Naturwissenschaftliche Verein zu Zweibrücken NAWI e.V. öffnet seine Sternwarte von 19:00 Uhr bis 23:00 Uhr. Bei bewölktem Himmel erklären wir unsere Sternwarte mit den verwendeten Instrumenten.
Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
Mittwoch, 14.01.2026, 19:00 Uhr, Audimax und Livestream
Dr. Christoph Endres, sequire technology GmbH, Saarbrücken
KI zwischen Schutzschild und Angriffswaffe
Künstliche Intelligenz (KI) verändert unsere Welt, sie ist Werkzeug und Waffe zugleich: KI kann uns vor Cyberangriffen schützen oder von Angreifern missbraucht werden.
KI-Systeme bestehen nicht nur aus Software, sondern auch aus Daten und komplexen Modellen, die neue Angriffsflächen bieten – etwa durch manipulierte Trainingsdaten oder gezielte Täuschungen. Sie können riesige Datenmengen analysieren, verdächtige Muster frühzeitig erkennen und so helfen, Angriffe abzuwehren, bevor Schaden entsteht. KI kann aber auch von Cyber-Kriminellen genutzt werden, zum Beispiel um täuschend echte Phishing-Mails zu generieren oder für automatisierte Hacks.
Im Vortrag wird gezeigt, wie KI-Systeme abgesichert werden können, wie sie zur Verteidigung beitragen und warum sie gleichzeitig neue Risiken darstellen.
Dr. Christoph Endres ist Informatiker mit über 20 Jahren Berufserfahrung in der KI-Forschung. Er ist Geschäftsführer der sequire technology GmbH, einem kleinen Saarbrücker Unternehmen, das sich um die Sicherheit von KI-Systemen kümmert. Darüber hinaus unterrichtet er KI im universitären Umfeld an der Scheer School for Digital Sciences, leitet einen Expertenkreis für KI Sicherheit in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und ist Fachbegutachter für Cybersecurity bei der Bundesnetzagentur.
Weitere Informationen:
Wir freuen uns natürlich über möglichst viele Gäste von Ort, werden aber denjenigen, die keine Gelegenheit haben nach Zweibrücken zu kommen, die Möglichkeit anbieten, unsere Vorträge live über das Internet zu verfolgen. Der Livestream wird am Tag des Vortrags ab ca. 18:45 Uhr online sein und ist auch von außerhalb der Hochschule (ohne Anmeldung oder Zugangsdaten) erreichbar. Der Link ist für alle Vorträge gleich und lautet:
Astronomie Tag
Seit dem Internationalen Jahr der Astronomie 2009 nimmt der NAWI regelmäßig am Astronomie Tag teil und wir können jedes Mal viele Besucher auf der Sternwarte begrüßen.
Open Campus
Am jährlichen Tag des „OpenCampus“ der Hochschule öffnen wir bei geeignetem Wetter die Sternwarte. Wir erklären wie Technik und Teleskope funktionieren und können folgende Bobachtungen anbieten:
• Beobachtung von Sonnenflecken und Protuberanzen mit unserem H-Alpha-Teleskop
• Beobachtung von Planeten und Sternen am Taghimmel
