Der Sternenhimmel im November 2026

Die typischen Sternbilder des Herbststernhimmels sind das riesige Sternbild Pegasus, wobei die linke obere Ecke bereits zur Andromeda gehört; man nennt das Pegasus-Quadrat auch Herbstviereck. Unterhalb von Pegasus und Andromeda sind nur Sternbilder mit schwachen Sternen zu sehen: Im Südwesten der Wassermann, im Süden der Walfisch und darüber die Fische.
Im Osten tauchen bereits die Sternbilder des Winterhimmels mit deutlich helleren Sternen auf: Senkrecht über uns die Kassiopeia (das „Himmels-W“), zum Südosthorizont hin gefolgt vom Perseus (mit dem veränderlichen Stern Algol) und dem Stier mit dem prägnanten Sternhaufen der Plejaden und dem rötlichen Stern Aldebaran. Gerade aufgegangen ist der Himmelsjäger Orion mit seinen sieben sehr hellen Sternen.
Saturn und Neptun im Grenzgebiet der Sternbilder Walfisch und Fische überqueren um 22 Uhr den Meridian. Hoch im Südosten lädt Uranus im Stier zu einer Beobachtung ein.
Die Mondphasen im November 2026

Die Planeten im November 2026
Merkur zeigt sich von Mitte bis Ende November am östlichen Morgenhimmel. Seine größte westliche Elongation wird am 13.11. mit einem Winkelabstand von knapp 20 Grad zur Sonne erreicht, die beste Sichtbarkeit tritt in den Tagen um den 21. November ein.
Venus taucht nach ihrer unteren Konjunktion Ende Oktober am Morgenhimmel auf. Sie
befindet sich dabei unweit von Spica im Sternbild der Jungfrau und kann den Weg zum tiefer stehenden Merkur weisen. Am 7. November ist das Dreigestirn aus Venus, Spica und der abnehmenden Mondsichel zu sehen.
Der Mars durchläuft das Sternbild des Löwen und geht nun bereits nach Mitternacht auf. Dabei bewegt Mars Ende November nahe Regulus. Bereits Mitte November kommt es zu einer nahen Begegnung von Mars mit Jupiter.
Der Jupiter befindet sich ebenfalls im Sternbild des Löwen und geht wie Mars in der Zeit nach Mitternacht auf – bis zum 15. November nach Mars, anschließend vor dem roten Planeten. Am 3. November steht der abnehmende Mond unterhalb von Jupiter und Mars und am 30.11. oberhalb der Planeten.
Saturn ist im Monat nach seiner Opposition – er geht daher in den abends früher auf und morgens früher unter.
Der Uranus im Sternbild des Stiers erreicht Ende November seine Gegenüberstellung zur Sonne – die Opposition tritt ein. Seine Position zwischen den Sternbildern der Hyaden und der Plejaden bietet Gelegenheiten für schöne Sternfeldaufnahmen.
Der Neptun im Sternbild der Fische kommt langsam zum Ende seiner Oppositionszeit. Der ferne Planet wird zu einem Objekt am Abendhimmel.
In modifizierter Form aus Der Sternenhimmel im November 2026 – Vereinigung der Sternfreunde e.V.
