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Mittwoch, 21.10.2026, 19:00 Uhr
Was ist Licht? – Von Strahlen, Wellen und Quanten
Prof. Dr. Sascha Skorupka, Professor für Physik und Technik, Hochschule Fulda

Licht begleitet uns ständig – und doch gehört seine Natur zu den erstaunlichsten Fragen der Physik. Über Jahrhunderte galt es einmal als Strahl, dann als Welle und schließlich auch als Teilchen. Experimente mit Prismen, Doppelspalten und der Lichtgeschwindigkeit zwangen die Physik immer wieder dazu, ihre Vorstellungen grundlegend zu verändern. Der Vortrag führt von alltäglichen Lichtphänomenen über Einstein bis zur modernen Quantenphysik und zeigt, was wir heute unter Licht verstehen. Und er fragt, ob damit tatsächlich schon das letzte Wort gesprochen ist.

Prof. Dr. Sascha Skorupka ist Physiker und lehrt an der Hochschule Fulda im Fachbereich Oecotrophologie. Zu seinen Schwerpunkten gehören Haushaltstechnik sowie physikalische und technische Grundlagen. Ein besonderes Anliegen ist ihm die verständliche Vermittlung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge und ihrer Bedeutung für den Alltag. Neben seiner Hochschullehre engagiert er sich in der Wissenschaftskommunikation und hält regelmäßig populärwissenschaftliche Vorträge.

Further information:

hs-fulda.de/oecotrophologie/ueber-uns/professuren/profil/person/prof-dr-sascha-skorupka-484/contactBox

 


Mittwoch, 11.11.2026, 19:00 Uhr
Der Weg zur KI-Souveränität in Europa
Prof. Dr. Antonio Krüger, Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)

Prof. Antonio Krüger beleuchtet ausgehend vom gegenwärtigen Stand der KI-Forschung, wie sich europäische Ansätze zur Entwicklung von KI-Systemen von denen in den USA und China unterscheiden und wo gerade darin eigenständige Gestaltungsmöglichkeiten für Europa liegen. Er erläutert, wie KI-Systeme so aufgebaut werden können, dass ihnen Vertrauen entgegengebracht werden kann, und welche strukturellen Voraussetzungen dafür notwendig sind. Am Beispiel der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit Inria zeigt Antonio Krüger, wie eine solche vertrauenswürdige, europäisch geprägte KI durch gemeinsame Forschungsanstrengungen entstehen und zur KI-Souveränität Europas beitragen kann.

Prof. Antonio Krüger ist CEO und wissenschaftlicher Direktor der Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) sowie wissenschaftlicher Direktor des Forschungsbereichs Kognitive Assistenzsysteme am DFKI. Er ist ein international angesehener Experte der Mensch-Maschine-Interaktion und Künstlichen Intelligenz.

Further information:

wikipedia.org/wiki/Antonio_Krüger

ceo.dfki.de/

 


Mittwoch, 02.12.2026, 19:00 Uhr
60 Jahre Star Trek: Der Einfluss von Star Trek und der Raumfahrt auf die Menschlichkeit
Dr. Hubert Zitt, Hochschule Kaiserslautern

Die Kultserie „Star Trek“ lief im September 1966, also vor 60 Jahren, zum ersten Mal im US-amerikanischen Fernsehen.

Star Trek kam genau zur richtigen Zeit, um den Nerv der 1960er-Jahre zu treffen. Einerseits gab es den Wettlauf ins All zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion, und Star Trek bot eine optimistische Vision der Erforschung des Alls und der Zukunft. Andererseits thematisierte die Serie aktuelle gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Krieg und Zusammenarbeit über kulturelle Grenzen hinweg. Die Crew war divers und zeigte eine geeinte Menschheit, was damals vielen Hoffnung gab.

Star Trek hat, wie es Martin Luther King einmal gesagt hat, das Gesicht des Fernsehens verändert. In der Fernsehserie wurden Menschen so dargestellt, wie es sein soll: als gleichwertig. Aber auch im realen Leben hat in den Vereinigten Staaten und speziell bei der NASA ein Umdenken stattgefunden. Um das Ziel zu erreichen, als erste Nation den Mond zu betreten, wurden Menschen bei der NASA nach ihren Fähigkeiten und nicht nach deren Hautfarbe, Geschlecht oder Herkunft beurteilt und eingestellt. In der Zeit der Mondlandungen hat sich also nicht nur die Technik, sondern auch die Menschheit – besser gesagt, die Menschlichkeit – weiterentwickelt.

Hubert Zitt versucht in seinem Vortrag den damaligen Zeitgeist „einzufangen“ und anhand ausgewählter Bilder und Filmszenen zu zeigen, wie die Menschen damals gedacht haben, welche Visionen sie hatten und wie die Gleichstellung der Geschlechter einen regelrechten Schub erhielt.

Further information:

startreklecture.com

hs-kl.de/~zitt

wikipedia.org/wiki/Hubert_Zitt

 


Montag, 14.12.2026, 19:00 Uhr
Stille Nacht, eilige Nacht: Mit der (Quanten-)Physik dem Weihnachtsmann hinterher
Prof. Dr. Metin Tolan, Technische Universität Dortmund

Alle Jahre wieder – hat einer viel zu tun. Doch wie schafft es der Weihnachtsmann, Millionen Kindern innerhalb eines Tages Berge von Geschenken zu bringen? Und – die Frage sei erlaubt – kann es ihn überhaupt geben? Der Physikprofessor Metin Tolan folgt seiner Spur und deckt anhand genauer Berechnungen auf, in welche Todesgefahr sich der Weihnachtsmann mitsamt seinen Rentieren begeben muss, um seine erdumspannende Mission zu erfüllen. Sein fundierter Realitätscheck fördert besorgniserregende Ergebnisse zutage, die alles andere als besinnlich sind. Doch keine Angst: Das Fest ist nicht in Gefahr!

Dr. Metin Tolan ist Professor für Experimentelle Physik an der Technischen Universität Dortmund. Neben ca. 200 wissenschaftlichen Publikationen ist der auch Autor von Sachbüchern über die Physik des Fußballspiels, bei Star Trek oder in James Bond-Filmen.

Further information:

wikipedia.org/wiki/Metin_Tolan

physik.tu-dortmund.de/forschung/forschungsschwerpunkt-medizinphysik/prof-dr-metin-tolan/

amazon.de/Stille-Nacht-eilige-Bestsellerautor-Physik-Professor/dp/3492074286

 

 


Mittwoch, 13.01.2027, 19:00 Uhr
Spektroskopie von Fraunhofer bis Hubble – Die Geburt der Astrophysik
Rainer Kresken, Raumfahrtingenieur bei der ESA Darmstadt

Bis zum frühen 20. Jahrhundert befasste sich die Astronomie vornehmlich mit der Erforschung von Planeten und Kometen. Aufgrund der enormen Entfernungen erschien es hoffnungslos, die Natur der Sterne ermitteln zu können. Das änderte sich erst, als mit der Spektroskopie ein Werkzeug zu Verfügung stand, mit dem man die Zusammensetzung der Himmelskörper ermitteln und deren Bewegungen beobachten konnte.

Rainer Kresken sucht für die Europäische Raumfahrtagentur ESA nach erdnahen Asteroiden und ist Amateurastronom an der Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim. In seinem Vortrag zeichnet er die Geschichte der Spektroskopie nach und erklärt, wie sie zur heutigen Astrophysik geführt hat.

Further information:

starkenburg-sternwarte.de/vorstand/

 


 

 

 

Past events


Friday, August 28, 2026, Partial Lunar Eclipse for Early Risers, Zweibrücken Observatory 

The partial solar eclipse on August 12, 2026, will be followed by a partial lunar eclipse in the early morning hours of August 28.

Solar and lunar eclipses often occur in pairs, and a little over two weeks after the solar eclipse on August 12, 2026, a lunar eclipse awaits us on August 28. The viewing conditions in Germany will be very similar, albeit with the opposite scenario: The eclipse will take place low on the western horizon, and parts of it will occur only after the Moon has set—not in the evening, however, but at dawn, as shown in the image. 

 

In Zweibrücken, the moon sets at 6:48 a.m. and the sun rises at 6:40 a.m. on August 28.

 


Wednesday, August 12, 2026; Zweibrücken Observatory, Nationwide Long Night of Astronomy!

The total Solar eclipse On August 12, 2026, the action took place over Greenland, Iceland, Spain, and the Arctic Ocean and the northern Atlantic Ocean . In German-speaking countries, it was visible as a partial solar eclipse. In Zweibrücken, the eclipse magnitude was 89%.

At 7:21 p.m., the Moon began to cover the Sun. The eclipse reached its maximum at 8:15 p.m. The eclipse ended at 8:52 p.m., after the Sun had already set. To celebrate the Long Night of Astronomy and the partial solar eclipse, we opened our observatory from 6:30 p.m. to 11:00 p.m.

There were 500–600 visitors on the hill at the observatory, including many children, who watched the event. Many watched the eclipse through SOFI glasses on the screen by the observatory door, and there was a long line to view it through the refracting solar telescope in the H-α line with a Fabry-Perot filter and through the C14 reflecting telescope. Many of the visitors stayed afterward to watch the Perseid meteor shower. It was a clear night with good „seeing,“ as astronomers call it.

 

See also Photo Gallery.

 


https://www.pl-visit.net

https://www.art-und-friedrich.de/persons.php?person=10

https://pl-visit.net/index.php?hauptnav=privat&unternav=veroeffentlichungen

https://pl-visit.net/index.php?hauptnav=privat&unternav=aktivitaeten

 


https://www.about-tomorrow.com



 

https://de.wikipedia.org/wiki/Halleyscher_Komet

hs-kl.de/livestream



sequire.com/en/

idw-online.de/en/news819202

hs-kl.de/livestream

 


Astronomy Day

Since the International Year of Astronomy in 2009, NAWI has been participating regularly in the activities of the Astronomy Day

 


Open Campus

On the university's annual "OpenCampus" day, we open the observatory if the weather is suitable. We explain how the technology and telescopes work and can offer the following observations:

- Observations of the sun with its spots, granules, and prominences with our H-alpha telescope and other telescopes.
- Observations of planets and even stars during daytime if conditions permit.

 


 

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